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Drogen in anderen Ländern

Wo Cannabis das Leben kostet

Plastic bag with marihuana and joint

Der internationale Tag gegen die Todesstrafe wurde dieses Jahr auf den 10. Oktober gelegt. Auch in unseren Heimatländern war dies vor nicht allzu langer Zeit eine sehr  häufig ausgesprochene und durchgeführte Strafe. Dabei sollten wir uns vor Augen führen, dass viele Hinrichtungen nicht nur aufgrund von sehr schweren Taten, wie etwa Mord oder Vergewaltigung, durchgeführt wurden, sondern bereits wegen harmloser ...

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Indien: Die 10 chilligsten Hotspots

Indien

Es ist das Land der Dualität, das Land der Gegensätze. Nirgendwo anders liegen Reichtum und Armut, prachtvolle Schönheit und stinkender Müll, Freude und Entsetzen sowie Leben und Tod dichter zusammen als in Indien. Doch nicht nur für die allgegenwärtigen Gegensätze oder den chaotischen Straßenverkehr ist Indien bekannt, sondern auch für imposante Tempel, alte Kulturen, guten Tee, leckere Gewürze, traumhafte Strände, ...

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Drogenkonsum als Tourist

Partydrogen gibt es überall aber an einigen Orten sind die Kontrollen schärfer und die Strafen härter!

Die repräsentativen Sitten beachten Drogenpflanzen wachsen praktisch überall dort, wo etwas wachsen kann und wurden dort von Menschen und häufig auch Tieren entdeckt. Menschen und Tiere entdecken jedoch nicht alles automatisch, sondern teils zufällig und Konsumgewohnheiten zum Drogenkonsum bilden sich und gehen teils wieder unter. Vieles ist nur regional bekannt und häufig auch mit Ritualen verbunden. Das alles gibt es ...

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Andere Kulturen, andere Gesellschaftssysteme und ganz andere Sitten


Es findet eine weltweite „Verwestlichung“ statt, da es maßgeblich die alten Kolonialstaaten, die missionierende Kirche, die europäischen und nordamerikanischen Wirtschaftsmächte und Konzerne und eben die NATO-Staaten sind, die als Einflussfaktoren maßgeblich im Weltgeschehen auftreten. Als Beispiel sollten hier Film und Musik genannt werden, die maßgeblich durch die USA mit Hollywood und internationalen Rockstars vorgegeben oder wenigstens beeinflusst werden. Dennoch funktioniert das zwischenmenschliche Zusammenleben und das gesellschaftliche System in anderen Ländern oder Erdteilen grundlegend anders. Dieses gilt auch für den Umgang mit Drogen. Viele Verbote wurden international durchgesetzt. Sie werden jedoch anders formuliert und auch ganz anders durchgesetzt. Was in einem Land ein Kavaliersdelikt wäre, kann einem in anderen Ländern die Freiheit oder glatt das Leben kosten. Werden die Verbote in einigen Ländern sozusagen auf breiter Ebene durchgesetzt, so wird in anderen Ländern weggeschaut oder man kann sich schnell freikaufen. Es geht dann soweit, dass Dealer den Touristen Ware zwanghaft verkaufen wollen, um die Information an die Polizei zu verkaufen, die geschmiert werden will und die „Ware“ dafür wieder an den Informant zurückgibt. Dieses bedeutet: Das Sicherheitsrisiko mit den Beamten oder den Dealern kann je nach Land ganz andersgeartet sein.


Die Kultur


Drogen dienen nicht allein der Berauschung, sie sind Bestandteil der regionalen Kulturen. Es gibt nicht nur für Alkohol Konsumriten und fest etablierte Sitten. In anderen Ländern wird man schnell mit ganz anderen Konsumstoffen und -formen konfrontiert. In vielen historischen Anbauländern sind es nicht die Jugendlichen, sondern die alten Männer, die durch starken Haschisch Konsum auffallen. Gelegentlich werden jedoch auch Pflanzen und Substanzen konsumiert, die uns unbekannt sind oder diese werden anders kombiniert und zubereitet. Somit können die Sitten und Riten in anderen Ländern auch sehr angenehme Aspekte aufweisen. Es geht hier nicht allein um Reiseinfos, wie man sich in welchem Land einigermaßen sicher bewegen kann, es geht auch darum, welche Gebräuche einen an welchen Orten erwarten werden. Seit Hippiezeiten gibt es viele Rucksackreisende, die eben z.B. in den Hindukusch oder auch Mexiko bereisen, um dortige Drogen und vorherrschende Konsumrituale kennenzulernen. Häufig haben die Landschaften und die einheimische Gastfreundlichkeit einiges zu bieten. Es gibt diesen Drogentourismus eben nicht grundlos: Selber vor Ort zu sein und es mit eigenen Augen und Sinnen zu sehen und zu erleben ist etwas ganz anderes, als sich daheim einen schönen Abend zu machen.